MUPIS - Modellieren und Programmieren in der Schule

 

Verwandte Konzepte


HtDP

„How to Design Programs”

Ein Projekt für Programmieranfänger


  1. [1] http://www.htdp.org/ (Online-Buch)      

  2. [2] Klaeren, Herbert u. Sperber, Michael         
    Vom Problem zum Programm
    - Architektur und Bedeutung von Computerprogrammen -, 3. Auflage, Teubner, 2001, ISBN 3-519-22242-6



DMdA

„Die Macht der Abstraktion”
Ein Hochschulprojekt für Programmieranfänger (Deutschland)


  1. [3] http://www.deinprogramm.de/dmda/

  2. [4] Klaeren, Herbert u. Sperber, Michael            
    Die Macht der Abstraktion
    - Einführung in die Programmierung -,
    Teubner, 2007, ISBN 3-8351-0155-5

 
 

Stand der Dinge

Als Informatiklehrer in Sekundarstufe II kennen Sie das Problem: Im Laufe der Stufe 11, zumindest beim Thema Programmieren, wird die Lerngruppe zunehmend heterogener, es bildet sich eine Spitzengruppe aus „Cracks” einerseits, ein kleiner werdendes Mittelfeld und eine wachsende Zahl von Schülern, die den Anschluss verlieren und resignieren.

Genau diese Erfahrung machen viele Informatiklehrer seit der Entstehung dieses Schulfaches vor rund 30 Jahren.


Erklärungsversuche

Die Ursachen sind vielfältig, angefangen von agierenden Personen wie Lehrer und Schüler bis hin zu den Lehrplänen und den sonstigen Rahmenbedingungen, was an anderer Stelle schon häufig diskutiert wurde und wird.
Sicherlich haben sich einige Schüler am Anfang der 11. Klasse tatsächlich „verwählt” - angesichts der Tatsache, dass es sich bei der Informatik für die meisten Schüler immer noch um ein völlig neues Fach handelt, auch gibt es nicht zu unterschätzende Defizite seitens der Lehrkräfte im Hinblick auf ihre fachliche Ausbildung.

Gewiss, die Fähigkeit zur Abstraktion – eine wichtige Voraussetzung von mehreren – ist den Menschen unterschiedlich mitgegeben, ähnlich wie Musikalität oder Sportlichkeit.

Aber trotzdem, wie kann es sein, dass gerade in einem Wahlfach wie Informatik, das den Schülern solche außerordentliche Möglichkeiten zum selbständigen, gestalterischen Arbeiten im Rahmen des zeitgenössischen Methodenkatalogs bietet, das an Aktualität kaum zu überbieten ist (Stichwort „Java”: sofortige Verbindung zu „Handy”, „iPhone” oder „Internet” mittels Applets), eine derartige Fluktuation stattfindet?


Abhilfe

Wenn wir mögliche Ursachen, die in Persönlichkeiten und Vorgeschichten der agierenden Personen, Lehrer und Schüler, beiseite lassen, bleiben Fragen nach

  1. einem schlüssigen didaktischen Konzept

  2. einer geeigneten Programmiersprache

  3. einer geeigneten Entwicklungsumgebung

Vor allem fehlt es an letzterem; dies bestätigen die Untersuchungen in [9] und in [6], Kap. 1 „Die traditionelle Programmierausbildung”.


Ziel

Die Hochschulen machen ähnliche Erfahrungen, deshalb hat sich MUPIS die Aufgabe gestellt, Konzepte wie HtDP und DMdA auf die Allgemeinbildenden Schulen zu übertragen.

 

Wozu MUPIS?

Sonstige Hochschulliteratur

  1. [5] Wagenknecht, Christian   
    Programmmierparadigmen
    - Eine Einführung auf der Grundlage von Scheme -, Teubner, 2004, ISBN 0-519-00512-3


Materialien für die Schule


Entwicklungssystem

  1. Die hier vorgestellte Entwicklungsumgebung DrRacket (kostenlos, Bezeichung bis 2010: DrScheme)

  2. Online-Variante


Schülerbuch

  1. Modellieren und Programmieren mit DrScheme (HtDP-Version, pdf, 3MB)



Allgemeine Beiträge

  1. [6] Programmieren für alle (Zum traditionellen Programmierunterricht)

  2. [7] Funktionales Programmieren im Gymnasialunterricht

  3. [8] Funktionales Programmieren

  4. [9] Informatik an der Schule



Arbeitspapiere/Unterrichtsreihen

  1. Algorithmen in der Kryptographie
    - kryptoHtDP2.pdf  (HtDP) in Vorbereitung
    -
    kryptoDMdA21.pdf (DMdA)
    Zur Realisierung ist ein Teachpack (Mike Sperber) notwendig:
    als plt-Datei cryptography.plt oder als Scheme-Datei cryptography.ss

  2. Zur Datenstruktur Graph
    - HtDP-Version
    - DMdA-Version in Vorbereitung

  3. Analytische Geometrie im R3
    -
    DMdA-Version   

  4. Graphik mit Rekursion (HtDP)